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Public Viewing und mehr....!

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Public Viewing und mehr....!

14. Juni bis 15. Juli 2018 -Alle Spiele - ...mehr Info!
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Zuschuss fällt höher aus

Loßburg. Bereits im vergangenem Jahr hatte der SV Wittendorf bei der Gemeinde Loßburg einen Antrag auf einen Zuschuss für die Erneuerung der Heizung und die Sanierung der sanitären Anlagen gestellt. Insgesamt kosten die Maßnahmen voraussichtlich rund 35 000 Euro.

In der Gemeindeengagiert

Ein Zuschuss der Gemeinde für solche Projekte beträgt in Loßburg in der Regel bis zu 20 Prozent, in diesem Fall also 7000 Euro. Bürgermeister Christoph Enderle schlug jedoch bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vor, den SV mit 15 000 Euro zu unterstützen. Begründet wurde dies mit der Ungleichbehandlung gegenüber der Spvgg Loßburg und dem VfB Lombach. Die Sportheime dieser beiden Vereine wurden durch die Gemeinde erstellt, finanziert und instand gehalten. Beiden Vereinen wurde das Sportheim mittlerweile übergeben. Vor der Übertragung wurden die jeweiligen Gebäude jedoch nochmals saniert.

Der SV Wittendorf musste hingegen sein Vereinheim bisher selbst finanzieren und renovieren. Enderle möchte aber nicht nur Vergangenheitsbewältigung betreiben. Der SV Wittendorf engagiere sich über das Vereinsleben hinaus in der Gemeinde. Als Beispiel nannte Enderle das Public Viewing, das der SV bei großen Turnieren organisatorisch unterstütze.

Beschluss fällt einstimmig

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dem SV Wittendorf die von Enderle vorgeschlagene Summe zur Verfügung zu stellen.

Eintauchen in Lichter- und Klangmeer

Loßburg. Nach einer längeren Pause gibt es eine weitere Auflage der "Midnight Emotion" am kommenden Freitag, 17. Juli, im Loßburger Freibad. Die Besucher können das Freibad bei Nacht erleben, im mystisch wirkenden Wasser ihre Bahnen ziehen, an der Ocean-Bar Cocktails genießen und über eine Vegetationsbeleuchtung staunen, wie der Förderverein Loßburger Bäder ankündigt. Ein Riesen-Projektions-Screen quer über dem Becken mit imposantem Bild,- Video- und Tonmaterial sorgt für ein visuelles und einmaliges Raumklangerlebnis. Mit Fördervereinsmitglied Uli Scheckenhofer, bekannt durch die Public Viewing Übertragungen auf dem Waldfestplatz, entführt der Förderverein die Gäste in eine andere Welt. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Der Badebetrieb endet an diesem Tag bereits um 18.30 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr, der Zugang zum Beckenbereich ist ab 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fünf Euro, für Jugendliche (nur in Begleitung Erwachsener) drei Euro.

Förderverein hält Freibad über Wasser

Loßburg. Viel körperliche Arbeit, Kassieren, Kalkulieren, Finanzieren, Planen: Michael Hoffer und sein Helferteam leisten ein Pensum, das sie auch ohne Hitzewelle ganz schön ins Schwitzen bringt. Gäbe es jedoch den Förderverein nicht, wäre das Loßburger Freibad wohl schon seit einigen Jahren zu.

So aber brummt der Badebetrieb wie in besten Zeiten: Rund 1000 Besucher aus Loßburg und den umliegenden Gemeinden kommen derzeit täglich in das idyllisch gelegene Freibad. Am Wochenende sind es auch mal 1500 am Tag, und das bringt den Förderverein an den Rand seiner personellen Kapazitäten. Er schultert unter anderem auch den Kioskbetrieb. Wo Pommes frittiert und Würstchen gesiedet werden, ist es fast doppelt so heiß wie im Freien.

Der Förderverein Loßburger Bäder betreibt das Feibad in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde – eine Kombination, die in weitem Umkreis einzigartig ist, wie Hoffer stolz vermerkt. Und nur durch den immensen Einsatz des Fördervereins klappt. "Ehrenamtliches Engagement" heißt denn auch das Zauberwort, das den Erhalt des Loßburger Freibads garantiert. Der Förderverein hat rund 480 Mitglieder. 20 bis 30 davon gehören zum harten Kern der Helfer.

Dass der Freibadbetrieb reibungslos klappt, liegt nach Meinung von Finanzreferent Martin Bäppler nicht zuletzt daran, dass es außer dem Förderverein keinen weiteren Partner für die Gemeinde gibt. Würde eine Firma das Freibad führen, gäbe es, meint Bäppler, einen Interessenkonflikt: Ein kommerzieller Betreiber wolle und müsse Geld verdienen, ehrenamtliche Helfer aber würden nicht einsehen, warum sie seinen Gewinn mit erwirtschaften sollen. Enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor. Alle drei Monate, sagt Schriftführer Peter Stumpf, setzen sich Vertreter des Fördervereins, der Gemeinde, des Bauhofs und der DLRG zu einem Arbeitsgespräch zusammen.

Wegen der Fülle der Aufgaben arbeitet auch der Förderverein "wie eine Firma", sagt Hoffer, im Hauptberuf Maschinenbauingenieur. Die Gemeinde gibt dem Förderverein jährlich einen Betriebskostenzuschuss von 50 000 Euro, etwa den gleichen Betrag erwirtschaftet der Förderverein selbst. Der Zuschuss wird für die Badeaufsicht, Wasser, Strom, Rasen mähen und weitere Arbeiten des Bauhofs eingesetzt. Die Gemeinde ist auch für die Schwimmbadtechnik zuständig.

Der Förderverein organisiert den Freibadbetrieb, besetzt Kasse und Kiosk, reinigt das Schwimmbecken und ist für den Umkleidebereich zuständig. Er pflegt die gesamte Anlage und übernimmt das Aus- und Einwintern des Freibads. Zudem unterstützt er die Badeaufsicht. Und er hat in den vergangenen Jahren einige Investitionen ermöglicht – beispielsweise die Solaranlage für das Duschwasser, das Piratenschiff, Wellenreiter für das Hallenbad und die Neugestaltung des Eingangsbereichs im Freibad.

Eine größere Investition steht noch bevor: Das Kinderbecken ist marode. Wegen baulicher Mängel muss es in jedem Frühjahr für 3000 bis 4000 Euro saniert werden. Ein Neubau des Kinderbeckens ist in absehbarer Zukunft wohl unumgänglich. In seiner Jahresbilanz hat der Förderverein stets ein mehr oder weniger großes Plus. 60 000 Euro hat er seit seiner Gründung vor fünf Jahren in das Freibad investiert, sagt Martin Bäppler.

Möglich war das nicht zuletzt durch das Public Viewing auf dem Waldfestplatz bei Europa- und Weltmeisterschaften, für das Loßburg mittlerweile in der ganzen Region bekannt ist und das der Förderverein im vergangenen Jahr zusammen mit dem Förderverein des SV Wittendorf auf die Beine gestellt hat.

Im Nordschwarzwald ist die Badesaison relativ kurz und das Aufheizen des Badewassers teurer als in wärmeren Gefilden. Die Energiekosten für das Loßburger Freibad betrugen 2013 noch 27 500 Euro, ein Jahr später 6000 Euro mehr – eine wetterbedingte Schwankung, die nach Darstellung Michael Hoffers durchaus im üblichen Rahmen liegt. 20, besser noch 22 Grad sollte das Wasser schon mindestens haben, meint Hoffer, "das muss man sich leisten können" – auch wenn es mal 5000 bis 6000 Euro im Jahr mehr kostet. Als die Gemeinde das Freibad noch selbst betrieb, lag der jährliche Abmangel meist über 150 000 Euro, zeitweise über 200 000 Euro. Im vergangenen Jahr betrug er nur noch knapp 90 000 Euro, davon 50 000 Euro Zuschuss für den Förderverein und der Rest überwiegend für langjährige Abschreibungen.

Ein Vorteil Loßburgs gegenüber anderen Kommunen: Die Gemeinde hat auch ein Hallenbad – dadurch lassen sich Synergieeffekte nutzen. Bei der Gemeinde sind zwei Bademeister angestellt. Der Förderverein übernimmt die Kosten für den Bademeister nur für die Zeit, in der das Freibad geöffnet ist, also rund vier Monate lang.

Geöffnet ist das Loßburger Freibad täglich von 10 bis 19 Uhr. Mitglieder des Fördervereins können von 5 bis 22 Uhr schwimmen. Sie müssen für die Zeit ohne Badeaufsicht allerdings einen Haftungsausschluss unterschreiben. Bei schlechtem Wetter bleibt das Freibad zu. Der erste Frühschwimmer am Morgen sieht nach, ob im Bad alles in Ordnung ist und der Chlorwert des Wassers passt. Dann stellt er eine Ampel am Eingang auf Grün – wenn etwas nicht stimmt, auf Rot.

Vereinsmitglieder arbeiten nicht nur im laufenden Betrieb des Freibads mit, sondern organisieren auch Veranstaltungen und bieten Kurse wie Aquafitness an. Der Förderverein bringt sogar ein eigenes Duschgel auf den Markt: "Midnight Emotion." So heißt auch eine Veranstaltung am Freitag, 17. Juli, ab 19 Uhr, bei der Besucher auf dem Freibadgelände in ein Lichter- und Soundmeer eintauchen können.

Ob die Temperaturen dann noch so hochsommerlich sind wie derzeit, weiß natürlich niemand. Eine Hitzewelle ist jedenfalls schon vorbei: Die Luft im Kiosk kann nun dank eines Geräts gekühlt werden, das Ulrich Scheckenhofer besorgt hat. Wer nun in der Küche steht, ist nicht mehr gleich schweißgebadet.

Grundreinigung vor Saisonstart

Bei den Arbeitseinsätzen zur Saisonvorbereitung des Loßburger Freibads zählt jeder Helfer. Foto: Förderverein Foto: Schwarzwälder-Bote

Loßburg. Das Loßburger Freibad wird derzeit für die neue Saison fit gemacht. Sie beginnt am Samstag, 23. Mai. Bei den zwei jüngsten Arbeitseinsätzen packten rund 50 Helfer des Fördervereins Loßburger Bäder an.

Es sind noch einige Arbeiten zu erledigen, sagte Vorsitzender Michael Hoffer bei der Hauptversammlung im Landgasthof Hotel Hirsch. Unterstützung bekommt der Bäderverein vom Technischen Hilfswerk, Ortsverband Freudenstadt. Bei einer Übung am morgigen Donnerstag wird das Schwimmbecken leer gepumpt und einer Grundreinigung unterzogen. Am Samstag, 2. Mai, nimmt der Bäderverein die Endreinigung vor.

Der Förderverein blickt auf sein fünfjähriges Bestehen zurück und geht somit als Freibadbetreiber in die fünfte Saison. Trotz des schlechten Wetters im vergangenen Jahr ist der 452 Mitglieder zählende Verein für dieses Jahr finanziell noch relativ gut gepolstert, wie bei der Hauptversammlung berichtet wurde.

Dank der Mitgliedsbeiträge, der Freibadbesucher, Spenden, des jährlichen Zuschusses seitens der Gemeinde, des ehrenamtlichen Engagements vieler Bürger und Veranstaltungen wie das Public Viewing besteht etwas Spielraum für dringende Investitionen, berichtete Finanzreferent Martin Bäppler.

Vorsitzender Hoffer informierte über die Anschaffung des neuen Zutrittssystems. Es besteht aus einem zwei Meter hohen, motorisch betriebenen Drehkreuz, Transponderarmbändern und einem Kassen-PC.

Das neue Zutrittssystem ist wegen der Rechtssicherheit erforderlich, da der Eingangsbereich bisher leicht zu überqueren war und die Eingangstür bewusst geschlossen werden musste. Zudem gab es massive Probleme mit der bisherigen Schließanlage. Der neue Kassen-PC ist zukunftssicher und gewährleistet den späteren Anschluss eines Kassenautomats. Die Kosten für das neue Zutrittssystem belaufen sich auf rund 25 000 Euro. Hoffer dankte auch den Firmen, die den Bäderverein unterstützten.

Einstimmig wurde beschlossen, ab sofort eine Fördermitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von 20 Euro einzuführen. Zudem werden die Mitgliedsbeiträge ab dem kommenden Jahr erhöht. Erwachsen zahlen dann 40 Euro (bisher 30 Euro), Jugendliche 20 Euro (15), Familien 80 Euro (60), Firmen und Körperschaften 120 Euro (100). Die Eintrittspreise für das Freibad bleiben in der kommenden Saison stabil.

Der stellvertretende Bürgermeister Oliver Wendel überbrachte die Grüße von Bürgermeister Christoph Enderle und des Gemeinderats, verbunden mit dem Dank an den Förderverein für seinen Einsatz. Wendel hob hervor, dass ohne den Förderverein kein Betrieb von zwei Schwimmbädern möglich wäre. Die Gemeinde unterstützt den Förderverein weiterhin mit 50 000 Euro im Jahr. Eine enge Kooperation mit dem Förderverein sei für die Gemeinde selbstverständlich, sagte Wendel.
 

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