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Public Viewing und mehr....!

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Public Viewing und mehr....!

14. Juni bis 15. Juli 2018 -Alle Spiele - ...mehr Info!
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Bereits rund 200 Mitglieder

Von Petra Haubold

Loßburg. Der Förderverein Loßburger Bäder blickte bei der Hauptversammlung auf sein positiv verlaufenes erstes Vereinsjahr zurück. Bereits rund 200 Mitglieder zählt der junge Verein. Auch eine neue Badeordnung wurde erstellt.Das Vorstandsteam um Vorsitzenden Michael Zink hatte zu der Versammlung ins Kinzighaus eingeladen, und rund 40 Mitglieder kamen. Michael Zink ließ ein ereignisreiches Vereinsjahr Revue passieren. Startete der Verein bei der Gründungsversammlung mit 40 Mitgliedern, seien es heute rund 200 Mitglieder, "und werden täglich mehr", freute sich der Vorsitzende. "Unser Engagement kommt bei den Bürgern an, auch zahlreiche Dauerkarten haben wir bereits verkauft", ließ Zink wissen.

Viele Aktionen habe man in einem Jahr bewältigt: Beim Public Viewing am Waldfestplatz im vorigen Sommer seien rund 400 Helfer vor Ort gewesen. Auch die Familiensonntage im Hallenbad mit insgesamt 220 Besuchern habe man gemeinsam erfolgreich geschultert, bilanzierte Zink. Auch in diesem Jahr sollen weitere Aktivitäten die Vereinskasse der Bäderförderer aufbessern. Die Hauptaktivität der Mitglieder liege derzeit bei den letzten Vorbereitungen im Freibad, um am 28. Mai den Badebetrieb starten zu können. Kassiererin Beate Ziegler konnte einen positiven Bericht vorlegen.

Dass die Kasse einwandfrei geführt wurde, bescheinigte ihr Kassenprüferin Anette Bachmann. Der stellvertretende Bürgermeister Manfred Hauser sicherte weitere Unterstützung seitens der Verwaltung zu: "Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement der Verein gestartet ist", so Hauser. Als zweite Vorsitzende wurde Christiane Friedrich einstimmig bestätigt. Den Posten der Schriftführerin übernahm Sandra Schmid, und als Beisitzer verstärkt nun Manfred Völker das Vorstandsteam. Ein weiterer Schwerpunkt war die Abstimmung über drei notwendige Anpassungen der Satzung: Den von Martin Bäppler vorgeschlagenen Änderungen beim Haftungsausschluss, beim Vertretungsrecht und bei der Mittelbeschaffung stimmten die Mitglieder zu.

Diskussionsstoff bot dann die von den Vorsitzenden erstellte neue Badeordnung. Künftig sollen alle Mitglieder einen sechsstelligen Zugangscode bekommen. Jugendliche Mitglieder dürfen außerhalb der öffentlichen Badezeiten nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten im Freibad baden. Auch eine Haftungsverzichterklärung wurde den Mitgliedern vorgestellt.

Verein vor großer Herausforderung

Loßburg - Sein Mut ist bewundernswert: Erst im Mai vergangenen Jahres gegründet, schickt sich der Förderverein Loßburger Bäder an, ab dieser Saison den Betrieb des Freibads in Loßburg zu übernehmen.Ab 1. Juni wird der Verein ganz offiziell als Betreiber des Freibads auftreten, an der Spitze Michael Zink (28), seit der Gründungsversammlung Vorsitzender des Vereins.

Der siebenköpfige Vorstand stehe zwar vor einer Riesenaufgabe, aber der Betrieb des Freibads könnte schon klappen, ist Zink zuversichtlich. Könnte klappen, "wenn wir im Verein zusammenhalten, wenn die Gemeinde uns hilft, und vor allem, wenn die Loßburger wieder in ihr Freibad gehen".

Foto: Michael Zink hat sich mit dem Förderverein Bäder in Loßburg viel vorgenommen. Foto: Kuhnert

Es war die Einsicht, dass auch in Loßburgs Gemeindekasse, so wie landauf, landab, Ebbe herrscht. Es war die Sorge, dass bei den Diskussionen um Kindergärten und Schulen die Bäder Gefahr laufen, über kurz oder lang aus finanziellen Gründen geschlossen zu werden. Diese Einsicht und die Überzeugung, dass die Bäder für die Gemeinde eine wichtige Einrichtung sind, waren für Karin Armbruster und Martin Bäppler der Auslöser, einen Förderverein für die Bäder zu gründen.

Michael Zink, Reiseverkehrskaufmann und Werbetechniker, wurde zum Vorsitzenden gewählt. Inzwischen zählt der Verein rund 150 Mitglieder, der Jahresbeitrag für Erwachsene liegt bei 30 Euro. An eine Übernahme des Badebetriebs dachte man bei der Gründung noch nicht, doch es sollte anders kommen. Zunächst organisierte der Verein das Familienschwimmen im Hallenbad, das sich alle 14 Tage jeweils am Sonntag von 13.30 bis 17 Uhr steigender Beliebtheit erfreut.

Das Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft im Sommer war der Knackpunkt. Der noch junge Verein bescherte Loßburg auf dem Waldfestplatz über vier Wochen einen Eventsommer und fand damit großen Anklang. Das Fest wurde für den Förderverein auch zu einem Gradmesser, wie wichtig in der Gemeinde und auch von jungen Leuten die Schwimmbäder in Loßburg genommen werden. Die Arbeiten vor und hinter der Kulisse schweißten Mitglieder und Vorstand zusammen, ließen die Begeisterung wachsen. "Acht Leute, die sich zum Teil noch gar nicht lange kannten, haben sich zusammengerauft, wurden zu einer funktionierenden Mannschaft und zu Freunden", schwärmt Zink vom Vorstand. Er schöpft aus der Unterstützung der Mitglieder das Vertrauen, auch die kommenden Aufgaben zu meistern.

Denn gar nicht lang ist es her, da fragte Bürgermeister Thilo Schreiber den Verein, ob er nicht schon in diesem Sommer den Betrieb des Freibads übernehmen könne, vorerst für ein Jahr. Schließlich sagte man zu. Martin Bäppler entwarf ein Konzept, wie der Verein die Aufgabe schultern kann, man führte viele Gespräche mit der Gemeinde und hält nach wie vor engen Kontakt mit ihr. "Unser Joker ist das Ehrenamt", erklärt Zink. Man wolle das Freibad von Anfang Juni bis Ende August öffnen und schon mit der verkürzten Saison Kosten für Personal und Energie einsparen.

Natürlich müssten einige Arbeiten wie Beckenaufsicht, Reinigung und anderes mehr vergeben werden, und der Bademeister wird von der Gemeinde übernommen. Der Verein aber will mithelfen, wo immer es geht. Der Vorstand arbeitet eng mit der DLRG zusammen. Es wollen aber auch Vorstandsmitglieder selbst das Rettungsschwimm-Abzeichen ablegen, um am Beckenrand beim Wacheschieben helfen zu können.

Michael Zink sieht im ehrenamtlichen Engagement nichts Außergewöhnliches: "Bei der Finanznot der Gemeinden gibt es schon viele Fördervereine, und es wird bald noch viel mehr geben", ist er überzeugt. "Das Freibad ist für Loßburg und auch für das Prädikat ›familienfreundlicher Ferienort‹ eine unheimlich wichtige Einrichtung. Wenn sich die Bürger nicht dafür engagieren, wird es halt geschlossen." Ihm persönlich hat der Einsatz im Verein und für eine gute Sache schon viel gegeben. Erst 2009 von Baiersbronn nach Loßburg gekommen, fühlt er sich in der Gemeinde ausgesprochen wohl. Zink: "Ich bin schon ein halber Loßburger."

Weitere Informationen: www.lossburger-baeder.de

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